Das Märchen der "milden Myokarditis"

Aktualisiert: 6. Apr.



Leitmedien, Politiker und Aufsichtsbehörden werden nicht müde zu betonen, dass das Auftreten einer Myokarditis (Herzmuskelentzündung) nach Impfung a) sehr selten und b) wenn dann milde sei. Überhaupt würden sich die Betroffenen zügig und vollständig erholen. In früheren Zeiten begannen derlei Ausführungen mit der klassischen Einleitung "Es war einmal...", und man wusste woran man ist. Die Faktenlage ist mittlerweile recht eindeutig und spricht eine völlig andere Sprache als PEI, RKI & Co:


  • Die CDC (!) kommt zum Ergebnis dass die Häufigkeit von Myokarditis nach Impfung, insbesondere bei Jüngeren, um den Faktor 133 steigt und es da wohl ein "gewisses Underreporting" in der Erfassung von Impfnebenwirkungen gebe. Interessante Formulierung, aber immerhin eine Erkenntnis mit Gewicht.

Das ist aus mehreren Gründen desaströs:


  • Vor allem jüngere, gesunde Menschen benötigen eigentlich keinen besonderen Schutz vor Covid-19. Das Risiko-Nutzen-Verhältnis einer experimentellen Impfung ist hier von vorne herein mehr als zweifelhaft.


  • Der durch die Impfung induzierte Schutz ist extrem flüchtig. Nach aktuellen Untersuchungen liegt bei Kindern die Effektivität der Impfung nach 2 Monaten bei sagenhaften 12%. Ab 50% spricht man gemeinhin von einer ineffektiven Impfung.

Nun ist sind die Ergebnisse einer kleinen, aber sehr gut gemachten Studie erschienen, die den weiteren Verlauf dieser Herzmuskelentzündungen untersucht hat.



Zielgruppe der Studie waren Jugendliche, die nach Impfung an einer Myokarditis erkrankt waren. Diese wurde zum Zeitpunkt des akuten Auftretens mittels MRT (Magentresonanztomographie) bildgebend dokumentiert. Das Novum dieser Studie besteht darin, die Betroffenen nach einem längeren Zeitraum nochmals der gleichen Untersuchung zu unterziehen. Die Follow-Up-Zeiträume lagen zwischen 3-9 Monaten. Das erschütternde Fazit: Bei >90% der Probanden war auch die Nachuntersuchung noch auffällig ("persistent findings"). Damit widerspricht die Studienlage sowohl der Einordnung "selten", als auch der Qualifizierung "temporär".


Fakt ist vielmehr, dass die Impfung, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, zu einer extremen Häufung von Myokarditis und diese zu anhaltenden Problemen führt. Das ist auch wenig verwunderlich. Das Herzmuskelgewebe, das im Rahmen einer Myokarditis abstirbt, wird nicht ersetzt. Was weg ist, ist weg. Dieser Effekt ist analog zu einem "kleinen" Herzinfarkt - der hinterlässt ähnliche Schäden. Eine "milde" Myokarditis als harmloses Ereignis hinzustellen entspricht tatsächlich der Aussage "ein bisschen abgestorbenes Herzmuskelgewebe ist halb so wild".

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